Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Stadl an der Mur

Mit der ersten Hauptversammlung am 28. Juli 1889 wurde unter Hauptmann Josef Klock, seinen Stellvertreter Severin Mottl und 20 beherzten Wehrmännern die Freiwillige Feuerwehr von Stadl an der Mur gegründet.

Die Errichtung der ersten Zeughütte im Jahre 1894 bewies die tatkräftige Aufwärtsentwicklung der Wehr, die bereits 1912 Dr. Karl Protmann zum Wehrarzt hatte.

Mit der Anschaffung der Ersten Motorspritze im Jahre 1928 und der Installierung der Sirene (1932), erhielt die Wehr ihre überzeugende Schlagkraft, um die Ortsbewohner und die Bewohner der Umgebung vor den Elementargewalten zu schützen. 1954 erfolgte durch den Ankauf eines Jeeps die notwendige Motorisierung.

Neben der ständigen Aus- und Weiterbildung konnte die Wehr hervorragende Leistungen bei Wettkämpfen (Silber und Bronze) für sich in Anspruch nehmen. Auch der Kameradschaftsgeist wurde durch Fahrten und Veranstaltungen gepflegt.

Die Männer der Wehr Stadl kamen und gingen im Laufe der Zeit und prägten ihr durch Selbstlosigkeit und Idealismus ihren Namen auf. So hat die Wehr durch sie, durch die heutige Generation und nicht zuletzt durch die Jugendgruppe eine Schlagkraft und einen Ruf erreicht, der in der Steiermark anderen Wehren gegenüber ebenbürtig ist.

Den einstigen Gründern und Pionieren der Stadler Wehr verdanken wir heut ihr Bestehen – es ist für die heutige Generation Verpflichtung, den Wehrgedanken in der geänderten Zeit und in Zukunft ebenso weiterzutragen und zu erfüllen.

 

Wichtige Ereignisse in der 130jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Stadl an der Mur:

1894: Die erste Zeughütte wird errichtet und eine „Handdruck-Spritze“ beschafft
1928: Ankauf der ersten Motorspritze
1932: Montage der ersten Sirene
1948: Ein Rüstfahrzeug „Bedford“ wird gekauft
1949: Für die Löschzüge Einach und St. Ruprecht werden Motorspritzen angeschafft
1950: Das Rüstfahrzeug wird mit einer Seilwinde ausgestattet.
1953: Der Bau eines Rüsthauses beginnt.
  Erneuerung der Sirenenanlage, die alte wird an die FF Perchau verkauft
1954: Anschaffung einer neuen Motorspritze „Rosenbauer R 45“
  Ankauf eines Rüstfahrzeuges „Jeep“
  Einzug in das neue Rüsthaus
1955: Weihe des neuen Rüsthauses
1956: Anschaffung eines Motorspritzenanhängers und eines Kompressors.
  Dem Löschzug St. Ruprecht wird eine Motorspritze übergeben.
1958: Das Rüstfahrzeug „Jeep“ wird modernisiert und mit einer Vorbaupumpe ausgerüstet.
  Ankauf des neunen Rüstwagen „Opel Blitz“
1959: Der Rüstwagen „Bedford“ wird veräußert
1966: Beschaffung einer Schmutzwasserpumpe „Hanomag“
1968: Der bisher in der Wehr Stadl eingegliederte Löschzug Einach wird selbständig.
  Alle Feuerwehrkammeraden werden mit neuen Ausgehuniformen ausgestattet.
1971: Ankauf einer neuen Motospritze
1972: Ausrüstung der Wehr mit neuen Funkgeräten
1976: Ein Greifzug wird angeschafft
1978: Inbetriebnahme eines Notstromaggregates
1979: Die Einsatzfahrzeuge werden mit mobilen Funkgeräten ausgerüstet.
  Der Löschzug St. Ruprecht wird ausgegliedert und bildet eine eigene Freiwillige Feuerwehr.
  Nach einer Naturkatastrophe wird von Waldbesitzern Holz in beträchtlichem Wert gespendet. Der Erlös wird zum Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges beigesteuert.
1980: Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges TLF 3000 und einer Tragkraftspritze TS 12 bei der Firma Lohr. Die alte Motorspritze wird veräußert.
  Tankwagen- und Spritzenweihe
1983: Ein „Rettungsschlauch“ für die Stadler Schule wird angeschafft und mit Erfolg erprobt
1984: Errichtung einer Löschwasserbezugstelle beim Anwesen Anton Kollau, vlg. Ebner am Sonnberg
  Anschaffung eines Ladegerätes
1985: Renovierung und Erweiterung des Depots. Die vormaligen Gemeindekanzleien werden adaptiert.
1987: Errichtung einer Löschwasserbezugstelle am Güttersberg in Form eines Hydraten auf der Druckleitung des Kraftwerkes Schloss Goppelsbach.
  Großzügiger Ausbau des Rüsthauses und Errichtung eines Besprechungs- und Schulungsraumes
1988: 2 Löschwasserbezugstellen am Paal-Bach im Bereich des „Melherbodens“ und dem Forsthaus Schwarzenberg werden gebaut.
1989: Anlässlich des 100jährigen Jubiläum wird ein neues Kleinlöschfahrzeug (VW LT35) eingeweiht
1996: Ankauf eines weiteren Kleinlöschfahrzeuges (Mercedes Sprinter)
2002: Spatenstich und Bau eines neuen Rüsthauses
2003: Umzug ins neue Rüsthaus
2013: Das alte TLF 3000 Steyr 791 wird nach St. Pölten verkauft
  Das neue TLF-A 2000/200 wird bei der Firma Rosenbauer abgeholt
2014: Das alte KLF VW LT35 wird verkauft und stattdessen ein MTF-A angeschafft
  Eine neue Tragkraftspritze TS15 der Firma Rosenbauer (FOX3) wird angeschafft
  Einweihung TLF-A und MTF-A

 

Die Wehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Stadl seit 1889:
1889-1890: Klock Josef
1890-1891: Mottl Thomas
1891-1892: Mottl Josef
1892-1894: Klock Josef
1892-1894: Schwaiger Anton
1895-1896: Maier Martin
1896-1906: Schwaiger Anton
1906-1908: Esl Paul
1908-1912: Schwaiger Anton
1912-1918: Esl Paul
1918-1920: Mottl Severin
1920-1921: Mottl Thomas jun.
1921-1926: Schwaiger Anton
1926-1937: Url Anton
Von 16. März 1937 bis 1. Jänner 1941 fehlen Aufzeichnungen über Personalstnad der Wehr
1941-1964: Hofer Georg
1964-1967: Birnbaum Hans
1967-1982: Steiner Mathias
1982-2000: Wolfger Reinhold
2000-2007: Stock Karl
2007-2010: Schwarz Franz
2010-2017: Stock Karl
Seit 2017: Ebner Markus

Erste Zeughütte der FF Stadl - erbaut 1894


Feuerwehr Stadl im Jahr 1934


Feuerwehr Stadl im Jahr 1973


Feuerwehr Stadl im Jahr 1980


Feuerwehr Stadl im Jahr 1989 anlässlich des 100 jährigen Jubiläums


Feuerwehr Stadl im Jahr 2019 anlässlich des 130 jährigen Jubiläums

 
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